Chronik

Ein wenig Geschichte ...

Im Jahre 1887 wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Radegund nach einem Appell des Arztes Dr. Gustav Novy an die „Hausbesitzer und Geschäftsinhaber in St. Radegund zur Errichtung einer Wehrmannschaft“ gegründet.

Ein Spritzenhaus und ein Steigturm wurden an der Nordseite des sogenannten Stiegenhauses am Wernbacherweg eingerichtet.
In den Jahren 1904/05 erfolgte der Bau des Rüsthauses am derzeitigen Standort, mit der Einweihung am 04. Mai 1905.
1930 wurde die erste „Motorspritze“ angeschafft.
Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden von den russischen Soldaten große Mengen an Ausrüstungsmaterialien weggebracht.
1948 gab es den Erwerb des ersten Motorfahrzeuges der Marke „Jeep“ aus Armeebeständen der Alliierten.
Im Jahre 1968 wurde das erste Tanklöschfahrzeug erworben und in der Folge das Rüsthaus auf 2 Fahrzeugstellplätze mit separaten Garagentoren umgebaut.

Am 4. März 1990 erfolgte der Spatenstich mit Frau Landesrat Waltraud Klasnic, am 29. August 1993 die Segnung und offizielle Inbetriebnahme unseres neuen Feuerwehrhauses.

Aufgrund der Vielfalt unseres Einsatzspektrums wurde im Jahre 2004 ein Fahrzeugkonzept ausgearbeitet, welches die Indienststellung des Tragkraftspritzenanhängers am 17. Mai 2005, die Nachrüstung eines hydraulischen Rettungssatzes inkl. div. Kleingeräten und Umbau des Tanklöschfahrzeuges im Februar 2006 beinhaltete und mit der Segnung unseres Kleinrüstfahrzeuges am 21. Mai 2006 abgeschlossen wurde.


In den Jahren wurde die Platznot im Feuerwehrhaus allerdings immer akuter - die Feuerwehrjugend musste sich mit dem zugewiesenen Platz an der Rückseite der Fahrzeughalle begnügen. Auch die Großeinsätze im Rahmen der Sturmkatastrophe deckten einige bauliche Unzulänglichkeiten für eine effektive Einsatzführung auf.

So fasste die Wehrleitung im Jahr 2007 den Beschluss, dem beinahe 20 Jahre alten Gebäude einen Aus- und Umbau angedeihen zu lassen.

Der Umbau gliederte sich in folgende Bauabschnitte:

  • Zubau eines Jugendraumes im Obergeschoss, um für die jungen Kameraden eine gute und nachhaltige Grundlage für ihre Jugendarbeit zu schaffen
  • Vergrößerung des Mannschaftsraumes und Schaffung eines getrennten Bereiches für Feuerwehrfrauen
  • Platz der Einsatzzentrale im Erdgeschoß mit Blickkontakt zum Vorplatz
  • Installation eines stationären Notstromaggregates, welches sich bei Stromausfall selbsttätig in Betrieb setzt
  • Modernisierung der Haustechnik - zentrale Lichtsteuerung, alarmgesichertes Zutrittssystem, automatisierte Torantriebe

Nach 8 monatiger Bauzeit konnte am 7. Juni 2009 der Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses im Rahmen des 122 jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr St. Radegund feierlich gesegnet und seiner Bestimmung übergeben werden.

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